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Workshop „Mobilität und Gesundheit“

frisbeeIm Workshop „Mobilität und Gesundheit“ ging es vor allem um die Frage, ob und wenn ja, welche Auswirkungen aktive Mobilität auf unsere Gesundheit haben. Der erste Workshop dazu fand am 14. November in Tulln statt und wurde von Verena (unserer Kooperationspartnerin von der Gesundheit Österreich GmbH) moderiert. Einige Schülerinnen erklärten sich dabei auch bereit unserem mitgereisten Kameramann Tino für ein kurzes Interview zum Projekt Rede und Antwort zu stehen (vielen Dank dafür!). Danach folgten die Workshops in den Partnerschulen Vereinsgasse am 18. November und Fichtnergasse (Verena und Ulrike) am 25. November. Am 27. November fand der Workshop in der Gemeinschaftsschule am Lehmwohld in Itzehoe seinen Abschluss. Für unsere deutsche Partnerschule war dies allerdings der erste von 3 Workshops.

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quizIn einem Quiz sollten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst Gedanken rund um die positiven Wirkungen, welche Bewegung auf unsere Gesundheit hat machen. Hier wurde in Gruppen viel diskutiert und manche Fragen wurden ungläubig betrachtet. Bei der Auflösung gab es dann aber doch einige Erfolgserlebnisse, sowie gleichzeitig auch große Überraschungen, was die Antworten betraf. Alle Schülerinnen und Schüler waren mit großem Interesse dabei und bei der Auflösung der Fragen wurden dann auch erklärt, warum und wie es zu den Wirkungen kommt. Diejenigen, welche am Ende die meisten Fragen richtig beantwortet hatten bekamen als Preis ein Frisbee geschenkt.

Nach dem Quiz  war nun klar: Bewegung wirkt positiv auf unsere Gesundheit. Nun stellte sich aber die Frage: Wie viel Bewegung ist notwendig? Dazu wurden dann die Bewegungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche vorgestellt (welche auch auf dem Frisbee abgebildet sind). Dazu wurde auch ein Plakat mit diesen als Erinnerung in jeder Klasse aufgehängt. Die Frage, wer diese empfohlenen 60 Minuten am Tag am Vortag erreicht hatte, machte doch so manchen etwas verlegen. Dennoch waren es sehr viele, welche diese erreichten. Einige Schülerinnen und Schüler erzählten aus ihrem Alltag und teilten ihre Beispiele, wie sie die 60 Minuten Bewegung schaffen mit der Klasse.

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Bilder und Zahlen über die geschichtliche Entwicklung unseres Bewegungsverhalten sorgten für einiges an Schmunzeln in der Klasse, wenn gleich auch die Entwicklung zu einer immer bewegungsärmeren Gesellschaft und deren negativen Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unseren Körper deutlich sichtbar wurden.

Schlussendlich wurden Möglichkeiten besprochen, wie Bewegung in den Alltag eingebaut werden kann und dass es nicht unbedingt immer Sport sein muss. Vorteile von aktiver Mobilität, die diskutiert wurden waren, dass es kein zusätzliches Geld und Material, keine zusätzliche Zeit bedarf und für jeden machbar ist.

Am Ende der Stunde blieb meist noch wenig Zeit Möglichkeiten aber auch Hürden zu besprechen, warum das Fahrrad nicht öfter genutzt werde oder nicht öfter mal zu Fuß gegangen wird und welche Anreize es bräuchte, um dies zu ändern. Alle Schülerinnen und Schüler, welche uns dazu ein paar Stichworte schriftlich mitteilten, bekamen als Dank dann ebenfalls eines der beliebten Frisbees.

Schlussendlich konnte noch ein kurzes aber kreatives Video (piano stairs) gezeigt werden, welches verdeutlichte, dass aktive Mobilität gefördert werden kann, wenn sie Spaß macht! Dieses Video beendete die zwei Schulstunden dann auch meist schon mit der Pausenglocke.

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Wenn ihr das Video noch einmal anschauen wollt … auf der UNTERWEGS Startseite rechts zur Seite scrollen … da findet ihr das Video!